Erste Ergebnisse der SAMS-Studie

Im Rahmen des Stuttgarter Verbundprojekts „Kommunikation mit intelligenter Technik“ (KommmiT) wurde im Herbst 2016 eine umfangreiche Studie zum Alltag und zum Umgang mit Medien älterer Menschen durchgeführt. Auftraggeber der SAMS-Studie (Senioren, Alltag und Medien in Stuttgart) ist die Landesanstalt für Kommunikation Baden-Württemberg (LFK) in Kooperation mit dem Psychologischen Institut der Universität Heidelberg. Befragt wurden vom Marktforschungsinstitut GfK per Telefon über 1.200 privat wohnende Personen im Alter ab 60 Jahren im Stadtgebiet Stuttgart.

 

Mediennutzung im Fokus

 

Zentrale Fragen waren, wer von den älteren Menschen in Stuttgart bereits mit neuen Medien wie dem Internet, Smartphone oder Tablet Erfahrungen hat, wie sie diese nutzen und welche Bedeutung diese im Vergleich zu traditionellen Medien wie Fernsehen, Radio und Zeitung haben. Des Weiteren interessierte die Wissenschaftler, wie die älteren Menschen ihr Wohnumfeld wahrnehmen, ob sie genügend Kontakte und Aktivitäten in der Nachbarschaft haben und ob sie bei Bedarf auf Hilfe und Unterstützung von Nachbarn zurückgreifen können. Hinzukamen psychologische Fragen zur Lebenszufriedenheit, Gesundheit, körperlichen Funktionalität, zur Einstellung zum Alter und zur Technikakzeptanz.

Mit diesen Basisdaten sollten allgemein wissenschaftliche Erkenntnisse zum Stand der „Digitalisierung im Alter“ erfasst werden und speziell zu den Potenzialen und Ressourcen für sogenannte „digitale Nachbarschaften“ in Stuttgart.